Wer erfand Badminton – wer hat Badminton erfunden

Badminton

Grundlagen des Badminton. Erfahren Sie alles über die Grundlagen des Badminton und viel weitere interessante Fakten rund um Regeln, Schlagtechniken etc. Badminton hat seinen Namen einem englischen Landsitz zu verdanken. Im Jahre 1872 brachte ein britischer Kolonialoffizier das Spiel aus Indien mit und stellte es auf dem Landsitz Badminton des Duke of Beaufort vor. Zu dieser Zeit war es oft schwierig eine geeignete Sportstätte zu finden, da der Ball sehr Wind anfällig ist.

Heutzutage gibt es neben unzähligen Vereinen auch viele Sportcenter in denen man ein Feld mieten kann. Badminton wird auch jetzt noch oft mit Federball verwechselt, welches im Vergleich zum Badminton das Ziel hat möglichst lange Ballwechsel zu erzielen. Badminton hingegen ist ein Wettkampfsport und wird nach festen Regeln gespielt.

Gespielt wird in der Halle. Das Einzelfeld hat die äußeren Begrenzungen von 5,18m Breite und 14,40m Länge. Für das Doppel kommen noch 92cm in der Breite hinzu, wodurch das Feld dann 6,10m Breit ist.

Der Spielball unterscheidet die Amateure von den Profis

Der Spielball für Wettkämpfe ist in der Regel ein Naturfederball aus Gänsefedern, im Hobby-Bereich wird oft mit Kunststoffbällen gespielt, da diese eine längere Haltbarkeit besitzen und auch wesentlich günstiger sind. Naturfederbälle besitzen andere Flugeigenschaften als Kunststoffbälle. Bei einem Clear (Erläuterung der Schläge weiter unten im Artikel) fällt der Naturfederball fast senkrecht hinunter, der Kunststoffball hingegen fliegt auch am Ende seiner Flugbahn noch weitgehend parabelförmig, wodurch der Plastikball einfacher erlaufen werden kann.

Verschiedene Schlagarten machen Badminton zum interessanten Sport

  • Der Clear ist ein langer hoher Ball an die Grundlinie (ein eher defensiver Schlag).
  • Der Drive ist ein schneller Ball, der nur flach über das Netz gespielt wird.
  • Der Smash ist ein Angriffsschlag, bei dem der Ball steil nach unten gespielt wird. Der Weltrekord für einen Smash liegt bei einer Anfangsgeschwindigkeit von 414hm/h. Die Geschwindigkeit des Balls wird kurz nach Verlassen des Schlägers gemessen.
  • Der Drop ist ein Ball, der kurz hinter dem Netz runter fällt.
  • Der Stop ist ein Ball, bei dem der Spieler den Ball bereits vorn am Netz spielt und um ihn kurz und flach über das Netz zu spielen.

Der Aufschlag dient zur Eröffnung eines Ballwechsels. Anders als beim Tennis muss der Ball beim Aufschlag unterhalb der Taille getroffen werden.

21 Punkte benötig man zum Sieg – die Zählweise

Seit Februar 2006 wird auch beim Badminton die Rallypoint-Zählweise verwendet. Das heißt es werden zwei Gewinnsätze bis 21 gespielt und jede Seite kann unabhängig vom Aufschlag punkten. Gespielt wird bis 21, wobei für den Sieg ein Vorsprung von zwei Punkten notwendig ist. Bei einem Stand von 20:20 muss also mindestens bis 22:20 gespielt werden. Um einen Satz aber nicht unnötig in die Länge zu ziehen wird maximal bis 30 gespielt, der Satz endet bei 30 Punkten auch wenn noch keinZwei-Punkte-Vorsprung besteht.

Badminton vs. Tennis

Dänische Sportjournalisten haben in einem Vergleich des Badminton WM-Finals und des Wimbledon Finals im Jahr 1985 herausgefunden, dass die Badmintonspieler in weniger als der halben Spieldauer die doppelte Strecke zurücklegen. Beim Tennis betrug die Spieldauer 3 Stunden 18 Minuten und der gelaufene Weg betrug 3,2 Kilometer, wogegen die Dauer des Badmintonspiels nur 1 Stunde 16 Minuten betrug und die Spieler dabei 6,4 Kilometer gelaufen sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.