Wer hat die Medien erfunden

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Die Entwicklung der Medien. Schon in der Steinzeit wurden Informationen auf Höhlenwänden abgebildet. Heute ist ein Leben ohne elektronische Medien nur noch schwer vorstellbar.

Unter Medien versteht man Objekte, die die Überlieferung von Informationen ermöglichen. Diese Informationen sind durch Symbole verschlüsselt. Menschen und auch Tiere tauschen sich seit jeher von Natur aus untereinander aus. Die einfachste Form des Austausches ist das Aussenden und Deuten von nonverbalen Signalen, also Mimik, Gestik und Körpersprache. Eine höher entwickelte Form des Austausches ist die Sprache, mit der eine differenziertere Kommunikation möglich ist. Der Einsatz von Medien erweitert die Möglichkeiten der Kommunikation nochmals erheblich.

Druckmedien

Heute werden Druckmedien, audiovisuelle Medien und elektronische Medien unterschieden. Zu Druckmedien gehören alle Träger von gedruckten Worten oder Bildern. Funde in Höhlen belegen, dass schon die Steinzeitmenschen Bilder gemalt haben. Die Bilder der Urmenschen sagen viel über deren Alltag, Wünsche, Religion und Kultur aus. Wann genau die Schrift erfunden wurde, ist nicht belegt. Mit dem Aufsetzen von Schriftstücken, in Stein gemeißelt oder später auf Papyrus geschrieben, ließen sich Gedanken noch weitaus differenzierter ausdrücken als durch das Malen von Bildern. Mit der Erfindung des Buchdrucks war eine effiziente Vervielfältigung und Verbreitung von Schriftstücken möglich. Bekannt in diesem Zusammenhang ist Johannes Gutenberg, der Erfinder der ersten hoch effizienten Druckerpresse. Es wurden jedoch schon vor der Erfindung Gutenbergs Drucktechniken angewandt. So hatte in China bereits zur Zeit der Song-Dynastie 960–1269 der Buchdruck seine Blütezeit. Gedruckt wurden religiöse und profane Bücher, Kalender, Spielkarten, Bilder und Papiergeld.

Elektronische Medien

Mit den Erfindungen rund um die Elektrizität veränderte sich das Leben der Menschen erheblich. Die Nutzung der Elektrizität ermöglichte auch die Erfindungen neuer Medien. Beginnend mit den audiovisuellen Medien, also Geräten die Schallwellen oder Bilder übertragen bis hin zu den elektronischen Medien, mit denen eine breite Masse schnell und unkompliziert Informationen auf elektronischem Wege erstellen, übertragen und empfangen kann. Heute ist ein Leben ohne die Nutzung elektronischer Medien für nahezu alle berufstätigen Erwachsenen der Industrieländer unvorstellbar. Elektronische Medien, wie das Internet oder das Handy, ermöglichen den Austausch mit Kommunikationspartnern über erhebliche Entfernungen hinweg. Über das Internet ist es jedem möglich sich schnell und unkompliziert Informationen zu beliebigen Themen zu beschaffen. Elektronische Medien bieten ihren Nutzern aber auch unzählige Möglichkeiten der kurzweiligen Beschäftigung, indem sie ein Eintauchen in spielerische Fantasiewelten ermöglichen.

Auswirkungen der Entwicklung der Medien

Beim Beobachten der Entwicklung der Medien, lässt sich feststellen, dass immer kleinere Geräte erfunden werden, die immer mehr Funktionen vereinen. Weiterhin wird es immer leichter möglich, diese Geräte mit sich zu tragen und überall zu nutzen. Es lässt sich beobachten, dass die Menschen immer mehr Zeit mit der Nutzung von Medien verbringen. Die Kommunikation läuft zunehmend mehr über Medien, als von Mensch zu Mensch ab. Die Medien sprechen nur den Seh- und den Hörsinn an, ganzheitliches Wahrnehmen mit allen fünf Sinnen wird zunehmend zum Ausnahmeerlebnis. Die virtuelle Welt löst die reale Welt ab. Während Höhlenmalerei noch nach Jahrtausenden erhalten ist, ist es fraglich, wie lange moderne Medien Informationen konservieren. Auch die Langzeitfolgen der elektronischen Strahlung für Umwelt und Gesundheit sind noch nicht absehbar.

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