Wer hat das Sudoku erfunden

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Wer erfand Sudoku – ein Zahlenquadrat verzaubert die Welt. Das Rätselspiel Sudoku ist jedermann ein Begriff. Es fördert die Gehirnleistung und bringt den Kreislauf in Schwung. Doch wie wird das Zahlenquadrat richtig gelöst, und woher kommt es überhaupt?

Das Sudoku hat seinen Ursprung in den „Lateinischen Quadraten“ von Leonhard Euler

Der Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707-1783) erfand das erste Sudoku. Zu seiner Zeit war es aber noch kein richtiges Sudoku, so wie wir es kennen, sondern es bestand aus beliebig vielen n x n Feldern, die mit lateinischen und griechischen Buchstaben gefüllt wurden. Der größte Unterschied zu dem heutigen Sudoku war, dass die Felder der Euler’schen Quadrate, oder auch Lateinischen Quadrate, noch nicht in Blöcke aufgeteilt waren. Die Grundregeln waren aber die gleichen: In jeder Zeile und in jeder Spalte durfte jede Zahl oder jedes Symbol nur genau einmal vorkommen.

Das Sudoku verbreitet sich über die ganze Welt

Erst 1979 erschien das erste Sudoku in der Form, in der wir es kennen. Es wurde in den USA in einer Rätselzeitschrift unter dem Namen „Number Place“ veröffentlicht. Anfangs hatte das Zahlenquadrat noch keinen Erfolg. Erst als es 1986 in einer Japanischen Zeitschrift regelmäßig veröffentlich wurde, schaffte das Zahlenrätsel den Durchbruch. Der pensionierte neuseeländische Richter Wayne Gould brachte das Sudoku ein paar Jahre später von Japan nach England. Zusätzlich entwickelte er eine Software, die automatisch Sudokus erstellen konnte. Mit diesem Programm wandte er sich an die englische Zeitschrift „The Times“, die als erste europäische Zeitung seitdem ebenfalls regelmäßig Sudokus abdruckt. Von England breitete sich Sudoku schließlich über die ganze Welt aus.

Regeln des Sudoku

Ein Sudokufeld besteht aus 9 x 9 Quadraten, die in Blöcken zu je 3 x 3 Quadraten aufgeteilt sind. Ziel ist es, die Zahlen 1 bis 9 so einzutragen, dass in jeder Spalte, jeder Zeile und jedem Block jede Zahl nur genau einmal vorkommt. Von den 81 Feldern sind normalerweiße 22 bis 36 Felder vorgegeben. Diese vorgegebenen Zahlen sind nicht veränderbar. Es gibt nur genau eine einzige Lösung jedes Sudokus. Eine Variante des Zahlensudokus ist das Buchstabensudoku. Die Regeln sind die Gleichen, es ändern sich lediglich die Zahlen, die eingetragen werden müssen. Aus den Zahlen 1 bis 9 werden die Buchstaben A bis I.

Kakuro als Alternative des Sudokus

Als Alternative zum Sudoku gibt es das Kakuro. Es findet seinen Ursprung ebenfalls in den Euler’schen Quadraten, wie genau es aber entstand, ist unklar. Es kommt, wie der Name „Kakuro“ – Summe schon sagt, aus Japan. Dort ist es sogar beliebter als das Sudoku. Das Kakuro wird auch Kreuzzahlenrätsel genannt und wird auch so gespielt. Es sind, wie bei einem Kreuzworträtsel, Umschreibungen, in diesem Fall Zahlen, vorgegeben. Um ein Kakuro zu lösen, müssen in die freien Felder Teilsummen der vorgegeben Zahlen eingetragen werden. (Beispiel: 5+6+2 ergibt 13) Auch beim Kakuro dürfen nur die Zahlen von 1 bis 9 verwendet werden. Um den Start zu erleichtern, sind beim Kakuro schon einige Zahlen vorgegeben. Man kann Sudoku, wie auch Kakuro, online spielen.

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